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Critical Incidents 

Die Darstellung und das Verständnis hochkomplexer Systeme stellt uns vor allem vor ein Problem:
Wie viel des Systems müssen wir auf Vorrat kennen und darstellen, um Probleme in der Anwendung, im Prozess zu vermeiden?
Wie groß also darf der Beschreibungsoverhang sein, damit das Ganze noch ökonomisch ist?

In menschengemachten Systemen, könnte man denken, sei das kein Problem, da ja der Planung eine explizite Beschreibung zugrunde liegt. So etwa im Beispiel eines militärischen Flugsystems wie dem Tornado. Aber auch hier ist der gesamte komplexe Prozess störanfällig. Zwar mögen alle Details der Maschinen bekannt sein, wo aber treten im Ablauf Fehler auf?
Und erst recht in der Interdependenz von Mensch und Maschine.

In der Interkulturellen Kommunikation lassen sich viele von der Idee leiten, man könne und man müsse eine Kultur so detailliert beschreiben, dass, wer die Beschreibung kennt, mit ihr zurecht kommt, ohne anzuecken. Aber wie viel wäre das?

Laufen wir mit diesem Konzept nicht in das Problem der Fraktalen Geometrie?
Je tiefer wir hineingehen, umso detaillierter wird alles, umso weiter geht es. Ohne Ende?

Anregung
Wie lautet das Problem der Fraktalen Geometrie genau? Es wird anschaulich beandelt mit der Frage:

Wie lang ist die Küste Englands?
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