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In ihrer reinen Form sollten CIs aus dem Leben gegriffen sein. Sie sollten Ausschnitte bieten aus der Komplexität interkultureller Kommunikation, Ausschnitte aus tatsächlicher Interaktion, in tatsächlichen Situationen.

 

So könnten sie uns auch die ganze Komplexität der interkulturellen Kommunikation zeigen – falls nicht: Ja, falls sie nicht schon durch das Erleben eines Einzelnen gegangen wären.

Diese Subjektivität können wir nicht subtrahieren. Aber sie zeigt uns auch das Erleben eines Beteiligten.

Wenn man sich nun so lange mit kritischen Situationen befasst hat, könnte man denken, die Interkulturelle Kommunikation sei zutiefst problembeladen. Diesen Eindruck könnten die vielen Trainings verstärken.

Aber lassen Sie sich dadurch nicht täuschen.

Interkulturelle Kommunikation ist auch normale Kommunikation. Man muss eben aufpassen und lernen. Auch unsere Partner wissen, dass wir anders sind. Sie stellen sich darauf ein. Sie sind kooperativ.

Das heißt aber auch: Selbst die Augen offen halten. Alternative Deutungen sehen, um so vielleicht die größten Probleme zu vermeiden oder wenigstens zu verstehen.

Alle Missverständnisse, die wir nicht bemerken, bleiben im Dunkeln, bleiben unter der Decke.

Das ist gut so.